Texte

Ein eigener Blickwinkel - Das Wagnis des Lebens ins Ungewisse

Streben zum Guten

Immer wieder schmerzt es
dieses Streben nach Gutem
und es nicht zu finden.

Offenbar ist es so,
dass im Streben etwas liegt,
was dem Ziel widerstrebt.

Es legt sich Mattigkeit
auf unsere Glieder
und auch Dunkelheit.

Was ist denn nun geschehen?
Wie kommen wir heraus,
können uns davon lösen?

Wir nehmen es als Schuld,
die zu uns gehört,
ohne Schuld kein Leben.

Das richtet auf,
gibt Festigkeit und Kraft,
das Geschehen zu bestehen.

Still werden wir, schauen
mit einem Verstehen,
welches löst und befreit.

Befreit und gelöst können
wir gemeinsam weitergehen.
Still glüht die Liebe zum Leben.

Klaus Wansleben, 2016